Zahlen zur W-Besoldung

Grundgehälter in der W-Besoldung

 

Bundesland

Gültigkeitsdatum

W1

W2

W3

Baden-Württemberg

01.04.2011

3.924,26

4.578,74

5.528,94

Bayern

01.01.2012

3.889,20

4.500,60

5.366,75

Berlin

01.08.2011

3.525,55

4.027,35

4.890,35

Brandenburg

01.01.2012

3.764,92

4.295,30

5.207,46

Bremen

01.04.2011

3.728,47

4.256,15

5.163,64

Hamburg

01.01.2012

3.869,08

4.401,56

5.317,32

Hessen

01.10.2011

3.710,92

4.239,10

5.147,49

Mecklenburg-Vorpommern

01.01.2012

3.816,31

4.351,02

5.278,75

Niedersachsen

01.01.2012

3.819,99

4.358,20

5.283,84

Nordrhein-Westfalen

01.01.2012

3.816,31

4.354,02

5.278,75

Rheinland-Pfalz

01.01.2012

3.871,63

4.416,29

5.300,47

Saarland

01.03.2010

3.791,68

4.281,57

5.175,65

Sachsen

01.01.2012

3.837,86

4.375,58

5.300,31

Sachsen-Anhalt

01.01.2012

3.837,86

4.375,58

5.300,31

Schleswig-Holsteim

01.01.2012

3.830,36

4.367,02

5.289,94

Thüringen

01.10.2011

3.805,25

4.323,89

5.228,00

Durchschnittliches Bruttoeinkommen

Die im Vergleich zur C-Besoldung niedrigeren Grundgehälter sind in der Debatte um die Einführung der W-Besoldung ein zentrales Thema gewesen. Das Statistische Bundesamt erhebt in der Personalstatistik des öffentlichen Dienstes die Bruttogehälter der Professorinnen und Professoren. Eine Auswertung nach den Besoldungsgruppen und Bundesländern zeigt folgendes Bild:

Durchschnittliche Bruttobezüge (in Euro) der nach der Besoldungsordnung W besoldeten vollzeitbeschäftigten Beamten im Landesbereich im Monat Juni 20091)

W1

W2

W3

Baden-Württemberg

3889

5266

6776

Bayern

3798

5392

7177

Berlin

3568

4745

6740

Brandenburg

3720

4697

6130

Bremen

4014

5188

7069

Hamburg

3867

4949

6341

Hessen

4021

5600

7247

Mecklenburg-Vorpommern

3868

5058

6335

Niedersachsen

3857

5300

6849

Nordrhein-Westfalen

3835

5173

7032

Rheinland-Pfalz

4003

5246

6815

Saarland

4094

5283

6975

Sachsen

3744

4741

6410

Sachsen-Anhalt

3629

5012

6972

Schleswig-Holstein

3848

5022

6732

Thüringen

3626

4895

6456

1) In einigen Ländern wird die Sonderzahlung ("Weihnachtsgeld") monatlich anteilig ausbezahlt und ist dann in den Bezügen enthalten.

Quelle Sonderauswertung der Personalstatistik öffentlicher Dienst.

Gehaltsunterschiede zwischen den Besoldungsgruppen W3 und C4

Differenz zwischen dem durchschnittlichen Gehalt in der Besoldungsgruppe C4 und der Besoldungsgruppe W3 im Monat Juni 20091)

C4

W3

Differenz

Baden-Württemberg

7634

6776

-858

Bayern

7427

7177

-250

Berlin

6995

6740

-255

Brandenburg

6900

6130

-770

Bremen

7082

7069

-13

Hamburg

7080

6341

-739

Hessen

7579

7247

-332

Mecklenburg-Vorpommern

6703

6335

-368

Niedersachsen

7050

6849

-201

Nordrhein-Westfalen

7120

7032

-88

Rheinland-Pfalz

7378

6815

-563

Saarland

7349

6975

-374

Sachsen

6780

6410

-370

Sachsen-Anhalt

7214

6972

-242

Schleswig-Holstein

7108

6732

-376

Thüringen

6677

6456

-221

1) In einigen Ländern wird die Sonderzahlung ("Weihnachtsgeld") monatlich anteilig ausbezahlt und ist dann in den Bezügen enthalten.

Quelle Sonderauswertung der Personalstatistik Öffentlicher Dienst.

 

Entwicklung der C- und der W-Besoldung

Betrachtet man die Entwicklung der vom Statistischen Bundesamt erhobenen durchschnittlichen Bruttogehälter der Besoldungsgruppen W2, W3, C3 und C4, zeigt sich in jeder Besoldungsgruppe ein moderater Anstieg innerhalb des Zeitraumes 2004-2009. Die naheliegende Interpretation der W-Besoldung als Sparbüchse muss dahingegen relativiert werden, dass nicht geklärt werden kann, welchen Anteil die Altersstruktur innerhalb der Besoldungsgruppen an der Varianz erklärt.Es ist zu vermuten, dass in den Besoldungsgrupen C3 und C4 mehrheitliche Professorinnen und Professoren befinden, die bereits am Ende ihrer Karriere angekommen sind, während in den Besoldungsgruppen W2 und W3 ein vergleichsweise junges Kollegium am Beginn der Karriere zu finden sein wird.

Abbildung 1: Endwicklung der W- und der C-Besoldung

 

Noch einmal sei darauf hingewiesen, dass es sich bei den zu grundeliegenden Werten um die durchschnittlichen Bruttogehälter handelt, die in einigen Fällen auch Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld etc. enthalten.
JoergF, 19 Jun 2011, 09:11:
Frage:
Die "durchschnittlichen Bruttobezüge" sind doch sicherlich inklusive Familienzuschlägen etc?
Das würde bedeuten man darf die Zahlen von W2 nicht mit C2/C3-Tabellenwerten direkt vergleichen, da hier auch noch mal die entsprechenden Zahlungen hinzu kämen. Das würde die Differenz noch mal deutlich erhöhen.

Sehe ich das richtig?
Christoph Biester, 22 Jun 2011, 16:41:
Hallo JoergF,

es handelt sich in beiden Fällen (W und C) um die Bruttobezüge – also inklusive aller nur denkbaren Zulagen, so dass ein Vergleich mit den Tabellenwerten nicht sinnvoll ist.

Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie sich auch gern per mail an mich wenden:
c.biester@w-besoldung.net

Mit besten Grüßen

Christoph Biester
M.E.Dr., 15 Sep 2011, 13:58:
Sehr interessante Zahlen. Danke für diese Webseite.

Gibt es irgendwo im Netz einen Online-Rechner, der diverse Zulagen und Grundgehälter berücksichtigen kann. Bei einem Wechsel aus der Industrie an die Hochschule sind ja diese Zahlen sehr relevant. Und bei der Hochschule bei der man sich bewirbt will man ja eher nicht nachfragen, ob sie das zukünftige Gehalt mal ausrechnen könnten, bevor das ganze Verfahren anläuft.
Christoph Biester, 6 Okt 2011, 12:52:
Sehr geehrte/r M.E.Dr.,

einen Onlinerechner gibt es meines Wissens nicht, das wäre bei den verschiedenen Grundgehältern in den Bundesländern und den sehr unterschiedlichen Leistungsbezügeverordnungen auch schwer möglich. Nichtsdestotrotz erhebt das Statistische Bundesamt die Bruttogehälter der Professorinnen und Professoren einmal im Jahr. Allerdings sind diese Zahlen nur begrenzt aussagefähig, da zum Teil auch Sonderzahlungen wie Weihnachts-, Urlaubs,- oder Trennungsgeld enthalten sind.

Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie sich auch gern per mail c.biester@w-besoldung.net an mich wenden.

Mit besten Grüßen

Christoph Biester
Lines, 3 Nov 2011, 17:32:
Hier der Link zu einem Online-Rechner, Bundesland auswählen, Option (evtl. Prognose 2012), dann alle Zulagen eingeben.

http://oeffentlicher-dienst.info/beamte/
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